Hotel Review: Ein Wochenende im Lösch für Freunde

Letztes Wochenende durfte ich in der Heimat verbringen – allerdings nicht privat bei der Familie sondern im wunderschönen Hotel „Lösch für Freunde“ in Hornbach. Das kleine Örtchen an der französischen Grenze ist nur 20km von meiner Heimatstadt entfernt. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, dass mich Vanessa für das „Style Weekend“ angeschrieben hat. Obwohl ich in der Gegend aufgewachsen bin und man meinen sollte, ich würde jeden Stein kennen, kannte ich das Hotel bisher nicht. Eine wahre Schande!

Das Lösch für Freunde hat 15 Zimmer, die alle einen ganz individuellen Stil haben. Ich durfte das Wochenende in „Mein Atelier“ verbringen. Eine Suite, die ganz im Zeichen der Mode steht. Etliche Fashionbooks, die jeden Modeblogger neidisch werden lassen, ein großer Arbeitsplatz mit Modeskizzen, die den Eindruck erwecken, man würde in einem waschechten Designatelier wohnen. Die Suite hätte nicht passender für mich sein können. Trotzdem waren auch alle anderen 14 Zimmern ein wahres Erlebnis. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei: Weltenbummler, Gartensuite, Kunstsinn und und und. Jedes der Themenzimmer ist vom Wasserhahn bis zum Handtuch durchdesignt und man merkt, dass in jedem Zimmer unheimlich viel Kreativität und Herzblut steckt.

Schon nach den ersten Sätzen dürfte man merken, dass es sich beim „Lösch für Freunde“ um kein gewöhnliches Hotel handelt. Das Konzept gibt es so in keinem anderen Hotel und macht es zu etwas ganz besonderem. Auch die Lage ist keine typische Touristenhochburg, obwohl die Pfalz wirklich viel zu bieten hat: Schöne Landschaften, die Nähe zu Frankreich, Wein in Hülle und Fülle und auch das Outletcenter Zweibrücken ist nur einen Katzensprung entfernt. An unserem zweiten Tag durften wir mit unseren Begleitungen im Outletcenter shoppen und Mittagessen gehen. Natürlich wurden wir alle fündig – dazu werde ich noch einen separaten Post schreiben.

Come as strangers, leave as friends

Der Name des Hotels ist Programm. Die Philosophie „Als Fremde kommen und als Freunde gehen“ durften wir am eigenen Leib erfahren. Wir waren fünf Blogger mit Begleitung aus ganz Deutschland und kannten uns bestenfalls durch Instagram, aber nicht persönlich. Schon in den ersten Stunden unserer Ankunft wurden wir zu Freunden, haben die Sonnenstrahlen auf der Terrasse genossen und geplaudert. Der Speisesaal ist direkt in die Küche integriert, man kann den Köchen bei der Arbeit über die Schulter schauen und gegessen haben wir an einer langen Tafel, an der man sich die Kartoffeln reichen musste und miteinander immer im Gespräch war. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Konzept nicht bei jedem direkt so gut ankommt, aber wer so kommunikativ ist wie ich, der wird es lieben. Neben uns Bloggern war noch ein Ehepaar aus der Südpfalz da, die mit uns an der Tafel aßen und abends sogar noch feuchtfröhlich mit uns in den Geburtstag der Frau rein gefeiert haben.

Eigentlich könnte ich einen ganzen Blogpost nur über das Essen des Hotels schreiben, so viele Bilder habe ich in den drei Tagen gemacht. Schon bei der Ankunft gab es Kuchen und Obst, die Kaffeemaschine stand uns immer zur freien Verfügung, sowie der Kühlschrank in der Lounge – Selbstbedienung wie bei echten Freunden eben. Am Abend gab es dann immer ein unglaubliches 4-Gänge-Menü, direkt vor unseren Augen zubereitet. Hier war jeder Feinschmecker bestens bedient: Zander, Roastbeef, Tomatenpolenta, Vitello Tonnato, Ziegenfrischkäse mit Wassermelone, Tiramisu, Creme Brulé etc. standen die beiden Abende auf der Speisekarte und wir waren immer alle pappsatt und glücklich. Wahrhaftige Gaumenfreuden also.

Wir ließen die Abende dann gemütlich mit reichlich Wein und guten Gesprächen in der Lounge ausklingen, bevor wir alle todmüde in die bequemsten Betten der Welt fielen. In den Badezimmern der Hotelzimmer konnten wir eine „Zwischterbox“ anschalten, die uns mit fröhlichem Vogelgezwitscher weckte. Neben den Modebüchern gab es auch zahlreiche Modefilme, die das Zimmerkonzept unterstützten. Wer jedoch im Lösch für Freunde absteigt, wird kaum einsam auf dem Hotelzimmer sitzen und Filme schauen, sondern neue Kontakte knüpfen und das Hotel erkunden. Leider hatten wir keine Zeit den Wellnessbereich auszunutzen, der ebenfalls keine Wünsche offen lässt und einen bombastischen Blick über die gesamte Südwestpfalz bis nach Frankreich bietet.

Ich muss wirklich sagen, dass ich noch so viel mehr über das Hotel sagen könnte, das aber bei weitem nicht dem gerecht wird, was man da am eigenen Leib erfährt. Also: Hinfahren und selbst erleben! Wir haben tolle Tage gehabt und wären sicher noch ein paar Tage länger geblieben. Danke, für die Einladung!

*in freundlicher Zusammenarbeit mit dem „Lösch für Freunde“

Adresse:

Lösch für Freunde

Hauptstraße 19-21

66500 Hornbach

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