In den letzten Wochen wurde oft danach gefragt, hier ist er: Mein Thailand Travel Guide. In diesem Post erzähle ich euch alles zu meiner Route, meinen Lieblingssträndten, meinen Eindrücken etc. Wer auch eine Reise nach Thailand plant, den dürfte dieser Post interessieren. Ich habe drei Wochen Inselhopping im Golf von Thailand gemacht und kann auch nur zu dieser Route und diesen Inseln etwas sagen. Natürlich hätte ich gerne noch viiiiiel mehr gesehen, aber das war ganz bestimmt nicht mein letzter Aufenthalt in Thailand.

» How To: Anreise, Fortbewegungsmittel auf und zwischen den Inseln

Für mich ging es vom Frankfurter Flughafen am 6.2. abends los. Ich habe meine Flüge ca. einen Monat vor der Reise auf kayak gefunden und online gebucht. Da ich bereits mit Emirates nach Australien geflogen bin, konnte ich ohne Bedenken auch für meine Thailand Flüge die Airline auswählen. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht! Ich liebe Emirates und solltet ihr einen interkontinentalen Flug buchen, dann ist Emirates eure Airline. Als ich nach 15 Stunden dann in Thailand ankam, wurde ich direkt vom ersten Hotel mit einem Minivan abgeholt. In den drei Wochen auf Thailand bin ich fast ausschließlich in diesen Minivans unterwegs gewesen, die auf den Inseln seeehr beliebt sind. Natürlich könnt ihr euch einen Roller mieten (Mietstationen findet ihr wirklich an jeder Ecke) – das ist günstiger und man ist unabhängig. Da ich aber alleine unterwegs war und noch nie auf einem Roller gesessen habe, war mir das etwas zu gefährlich und ich bin entweder viel gelaufen oder habe mir für längere Strecken einen Minivan geordered. Wenn man die mit anderen Touristen teilt, kosten die Strecken zwischen 100 und 200 Baht – wenn man deutsche Taxiverhältnisse gewohnt ist, also wirklich nicht viel. Da ich ja mehrere Inseln auf meinem Plan hatte, musste ich auch irgendwie von Insel zu Insel kommen. Auch das ist super einfach: Fähre. Jede Insel hat mindestens einen Pier an dem täglich sogar mehrmals Fähren auf die Nachbarinseln fahren. Ich habe mir die Tickets immer online gebucht und im Hotel/Hostel ausdrucken lassen. Das würde ich euch auch empfehlen, sonst kommt ihr am Pier an, die Fähre ist voll und ihr müsst auf die nächste warten. Hier gilt wirklich: Organisation zahlt sich aus! Es war ein bisschen nervig, dass nur ein ausgedrucktes Ticket als gültiges Ticket gilt, aber die meisten Rezeptionen auf den Inseln wissen das und drucken mehrmals täglich diese Tickets aus. Also einfach fragen!

» Meine Route

Ich bin von Frankfurt direkt nach Koh Samui geflogen und habe absichtlich auf einen Zwischenstopp in Bangkok verzichtet. Bereits vor meiner Reise haben mir viele von Bangkok abgeraten, andere meinten man muss es mal gesehen haben. Ich habe mich selbst nicht sonderlich wohlgefühlt, bei dem Gedanken alleine in dieser riesigen Stadt rumzulaufen, weshalb ich direkt nach Koh Samui geflogen bin – und es auch nicht bereut habe. Vielleicht schaue ich mir Bangkok irgendwann mal an, bei dieser Reise hat es einfach nicht gepasst. Ich war die ersten 6 Tage auf Koh Samui und bin danach mit der Fähre nach Koh Phangan gefahren. Hätte ich gewusst, dass die Inseln immer schöner werden, hätte ich wohl weniger Zeit auf Koh Samui verbracht. Koh Samui ist die Mutterinseln und somit auch die größte Insel im Golf und das merkt man natürlich auch: Alles ist sehr touristisch und überlaufen. Koh Phangan hat mir schon viel besser gefallen und hat auch weitaus mehr zu bieten als Fullmoon Partys. Die Insel ist sehr bergig und hat vor allem im Norden ganz tolle Strände zu bieten. Nach 4 Tagen auf Koh Phangan bin ich auf die kleinste und schönste Insel übergesiedelt: Koh Tao. Bereits auf Instagram habe ich dauerhaft von dieser Insel geschwärmt und ich übertreibe wirklich nicht. Koh Tao ist ein kleines Schmuckstück. Die Atmosphäre erinnert an Ibiza, alle sind viel entspannter und man fühlt sich direkt wohl. Ich war 5 Tage auf Koh Tao und hätte noch viiiiiel länger bleiben können. Wer nach Thailand reist sollte sich die Schildkröteninsel nicht entgehen lassen! Da ich von Koh Samui aus auch wieder nach Frankfurt zurückgeflogen bin, habe ich dort zum Abschluss nochmal schöne 3 Tage verbracht. Für 3 Wochen war die Route wirklich perfekt für mich. Ich konnte genug entspannen, habe aber auch viel von den Inseln gesehen und an Touren teilgenommen.

» Meine Lieblingsstrände

In den drei Wochen habe ich einige wunderschöne Strände gesehen und habe euch mal meine Top zusammengefasst. Ich muss zugeben, dass ich schon immer eher ein Fan von steinigen Buchten auf Ibiza, Mallorca etc. war, als von langen Sandstränden in der Karibik zu träumen. Thailand hat von beidem eine gute Mischung zu bieten, da ist für jeden etwas dabei!

Thong Nai Pan – Koh Phangan

Ich habe selten so türkisblaues Wasser gesehen wie im Thong Nai Pan Strandabschnitt. Der Strand befindet sich im Nordosten von Koh Phangan, hier kann man die Ruhe und Schönheit der Insel genießen. Direkt am Strand befindet sich eine Tauchschule und ein Jetskiverleih. Als ich dort war, war kaum was los und man konnte gut und weit rausschwimmen.

 Koh Sam Sao

Leider weiß ich nicht mehr wie der Strandabschnitt auf Koh Sam Sao hieß, aber wir sind direkt mit dem Boot dort angekommen, wo sich auch der Aussichtspunkt der Insel  befindet. Der Strand war fast komplett leer, weil man die Insel eben nur mit Booten erreicht. Koh Sam Sao liegt im Ang Thong National Park und man hat die eindrucksvolle Felslandschaften direkt vor der Nase. Endlich mal ein Strand, der nicht nur aus Sand besteht! Es gibt ein Korallenriff und man kann ein bisschen schnorcheln.

Sairee Beach – Koh Tao

Ich bin eigentlich ein Freund von kleinen, steinigen Buchten, an denen nicht viel los ist. Der Sairee Beach ist weder klein, genauer gesagt der größte Strandabschnitt Koh Taos, und auch nicht steinig. Und trotzdem hat er mich total überzeugt. Obwohl der Strand sehr groß ist, war nicht wirklich viel los. Ich war drei Tage hintereinander an dem Strand und habe immer wieder die gleichen Leute getroffen, man hatte super viel Privatsphäre und findet immer ein schattiges Plätzchen. Der Strand liegt direkt hinter einer süßen Einkaufsstraße und doch hat man das Gefühl, man wäre der einzige Mensch da. Man kann Wassersport machen, in einem der vielen Restaurants lunchen oder einfach nur relaxen. Am Abend hat man den perfekten Blick auf den Sonnenuntergang und an jeder Ecke ist was los. Man kann sich auch einfach nur hinsetzen, das Strandgeschehen beobachten und wenn man so viel Glück hat wie ich, dann gibt’s auch noch Live-Musik in einer der vielen Bars.

Haad Mae Had und Koh Ma – Koh Phangan

Hand Mae Had ist ziemlich gut besucht aber recht weitläufig, sodass er nicht wirklich überfüllt wirkt. Man kann ein bisschen schnorcheln und die Unterwasserwelt beobachten. Das Besondere an dem Strandabschnitt ist die vorgelagerte Insel Koh Ma, die man über eine Sandbank ganz einfach erreicht. Vor allem am Abend kann man hier wunderbar sitzen und den Sonnenuntergang anschauen.

» What to do/What to see

Auf den Inseln gibt es einiges, was man sich anschauen sollte. Ich habe mehrere Touren gemacht und kann euch auf Koh Samui den Ausflug in den Ang Thong National Park via boutiqueyachting empfehlen. Die Tour ist nicht ganz billig, aber ein Erlebnis. Man ist eine kleine Reisegruppe und den ganzen Tag bestens versorgt. Außerdem seht ihr unheimlich viel vom National Park, könnt mitten im Meer schwimmen gehen und seht auf der Rückfahrt einen bombastischen Sonnenuntergang. Auf Koh Phangan habe ich einen tollen Roadtrip für nur 500 Baht gemacht. Der Anbieter mit dem ich unterwegs war, heißt Mingalaba. Man sieht so viel von der Insel und ist den ganzen Tag unterwegs: Thong Nai Pan, Than Sadet Waterfall, Mae Haad etc. Der Guide bringt dich von Ort zu Ort und dort hast du immer genug Zeit um dir alles anzuschauen. Wir haben die Tour in der Three Sixty Bar beendet, von der man einen grandiosen Ausblick aufs Meer und den Sonnenuntergang hat. Wenn ihr geübte Rollerfahrer seid, dann lasst euch die Bar und das Feeling auf keinen Fall entgehen, das war einer der schönsten Momente in meinen drei Wochen Thailand. Auf Koh Samui solltet ihr euch auch mal ins Getümmel vom Fisherman’s Village stürzen. Dort gibt es viele kleine Boutiquen und Cafés. Mein absolutes Highlight ist The Coffee Club, dort könnt ihr von eurem Tisch aus auf den Bophut Beach schauen und bei einem Kaffee das türkisblaue Wasser genießen. Wenn ihr euch für Kultur interessiert, solltet ihr euch die Tempel anschauen. Die Inseln haben einige ganz verschiedene Tempel, die ihr besichtigen könnt.

6 Kommentare

  1. März 12, 2018 / 11:14 am

    ein super Beitrag, freu ich mich total drüber, denn ich habe deine Reise bei Instagram verfolgt und mich ein bisschen in Thailand verliebt. Steht nun ganz oben auf meiner Liste, ich hab aber keine Ahnung wo man da hin sollte und wie und sowieso, einfach danke für die Tipps!
    Wie gesagt, Amsterdam Tipps wären auch gerne gesehen <3

    Liebst,
    Alena
    lookslikeperfect.net

    View Comment
    • maedchenhaft
      Autor
      März 12, 2018 / 7:52 pm

      Kann es dir wirklich nur empfehlen <3 Amsterdam kommt selbstverständlich auch noch!

      View Comment
  2. Nicole
    März 13, 2018 / 10:38 am

    Super cooler Beitrag! Hast du auch Hotel und Restaurant Empfehlungen? Mich würde gerne interessieren wo der Strand Bungalow mit der Hängematte ist?

    View Comment
    • maedchenhaft
      Autor
      März 13, 2018 / 11:46 am

      Die Hotels sind schon im FAQ 🙂 Das mit der Hängematte sind die Sealove Bungalows!

      View Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.