Werbung

Letzte Woche habe ich einen Abstecher nach Dormagen in den Chempark gemacht und durfte zusammen mit zwei anderen Bloggerinnen hinter die Kulissen von dralon schauen. Dralon habt ihr noch nie gehört? Zugegeben, ich kannte den Namen zwar, was die Firma allerdings macht, wusste ich bis zum Werksbesuch auch nicht so richtig. Dralon ist der Hersteller von Acrylfasern für Mode, Heimtextilien, Sportmode und und und. Die Faser wird vielseitig eingesetzt und hat eine Geschichte, die bis in die 50er Jahre zurückgeht. dralon® ist eine trockengesponnene Acrylfaser die fast konkurrenzlos auf dem Markt ist.

Nachdem wir am Besuchereingang mit Namensschildern ausgestattet wurden, brachte uns der Shuttlebus bis vor die Türen des Dralon Gebäudes im riesigen Chempark. Dort wurden wir mit kühlen Getränken und leckeren Salatbowls empfangen und bekamen im Meeting einen Einblick in die Faser und deren Herstellung. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich noch nie wirklich mit den Fasern meiner Kleidung auseinander gesetzt habe und fand die ganze Präsentation daher umso interessanter. Die Dralon GmbH legt großen Wert auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit und strebt kontinuierlich nach Lösungen um den Ressourceneinsatz und die Erzeugung von Abfällen vom wirtschaftlichen Wachstum abzukoppeln. Das bei der Produktion verbrauchte Wasser wird zu fast 80% recycelt. Gerade in der Fast Fashion Industrie steht die Frage nach der Herkunft der Faser und woraus sie eigentlich besteht, weit hinter dem Design und dem generellen Gefallen der Kleidung. Nach der Präsentation wurden wir durch einige Büroräume geführt und durfte im Show Room alle Kleidungsstücke und auch die reine Faser (die unfassbar weich war!) anfassen. dralon® ist unfassbar vielfältig und kann als Fanschal von Fortuna Düsseldorf, als marokkanisches Traditionsgewand oder als Teppich gekauft werden. Ich persönlich bin sehr empfindlich was Stoffe angeht und vor allem Winterkleidung und Strick kratzen sehr häufig; die Pullover und Decken aus dralon® haben sich alle sehr angenehm auf der Haut angefühlt und waren sehr weich.

Als letzten Programmpunkt ging es in die Produktion. Wir wurden mit Schutzbrillen und Helmen (Bob der Baumeister lässt grüßen!) ausgestattet und mussten festes Schuhwerk anziehen. In der Fabrik selbst hab es eine kleine Führung, in der wir die einzelnen Produktionsschritte kennenlernen durften. Ich bin wirklich absoluter Laie und war verwundert, dass man Produktionsschritte fast an einer Hand abzählen konnte und wirklich überhaupt nicht kompliziert war. Das war wirklich mal ein ganz anderes Bloggerevent, das mich die Endprodukte der Kleidungsindustrie jetzt ganz anders wahrnehmen lässt. Sehr spannend!

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.