Kale and Me: 3 Tage Detox Saftkur

Tagelang nur Säfte trinken und nichts essen? Ja, das klingt erstmal gar nicht so einfach. Ich habe mich mal wieder an eine Saftkur getraut. Dieses Mal durfte ich die 3-Tage-Detox-Kur von Kale and Me ausprobieren und berichte euch jetzt von meinen Erfahrungen.

Da ich quasi ein alter Hase bin was Detoxkuren angeht, kenne ich mich ein bisschen aus. Sprich: Ich weiß was mich erwartet und dass es nicht einfach wird. Mir persönlich ist es dieses Mal auch echt sehr schwer gefallen drei Tage lang auf Essen zu verzichten. Neben den sechs Säften pro Tag könnt ihr auch ungesüßten Tee und stilles Wasser zu euch nehmen, denn genug Trinken ist nach wie vor sehr wichtig.

Die sechs Säfte

Die Kur gliedert sich in sechs Säfte, die im Abstand von 2-3 Stunden getrunken werden sollen. Den Einstieg macht „Pamela Pineapple“, bestehend aus Ananas, Apfel, Gurke, Zitrone und Minze. Schmeckt lecker und ist super für den frühen Morgen geeignet. Der zweite Saft „Catie Carrot“ besteht, wer ahnt es, hauptsächlich aus Karottensaft. Dazu kommen noch Apfel und Zitrone. Da ich wirklich kein großer Fan von Karottensaft bin, war der Saft nicht mein Lieblingssaft. Trinken konnte ich ihn jedoch trotzdem ganz gut. Zwei Stunden nach dem Karottensaft gab es dann den ersten grünen Saft. Und der war richtig lecker. „Al Avoca“ schmeckt nach Avocado, Ananas, Zitrone und Spinat – für jeden Green-Smoothie-Freund der Himmel auf Erden. Nun kommen wir zu meinem Endgegner: „Rosy Roots“ – rote Beete. Ich hasse den Geschmack von roter Beete und dieser Saft war leider überhaupt nicht mein Ding. Ich konnte ihn auch ehrlich nicht trinken, weil die rote Beete so dominant war. Neben der roten Beete sind noch Apfel, Karotte, Zitrone und Ingwer in dem Saft. Der Saft war auch der einzige, den ich gar nicht trinken konnte. Der vorletzte Saft ist dann nochmal grün, basiert aber nicht auf Spinat, sondern auf dem altbekannten Grünkohl. „Kalvin Kale“ ist wirklich ein typischer grüner Saft, wie man ihn sich vorstellt. Ich gebe zu, man muss sie mögen. Aber da ich kein Problem mit grünen Säften habe, fand ich ihn gut. Als Abschluss gibt es abends den weißen „Amy Almond“-Saft. Wirklich eine außergewöhnliche Kombination: Datteln, Wasser, Mandeln, Salz – vor allem das Salz habe ich besonders rausgeschmeckt. Auch über diesen Saft streiten sich die Geister. Ich fand ihn ganz gut und er sättigte auch nochmal gut, sodass ich nicht allzu hungrig ins Bett gehen musste.

Wie es mir erging

Wie bereits erwähnt, war das nicht meine erste Saftkur. Irgendwie war ich aber dieses Mal nicht so im Flow, weshalb es mir echt schwer gefallen ist. Dauernd musste ich an leckeres Essen denken und habe es mir somit nochmal schwerer gemacht. Ich muss auch sagen, dass der Zeitpunkt doof war, denn ich habe genau in der Zeit meine Hausarbeit geschrieben. Die letzten Male war ich tagsüber immer viel beschäftigt, weshalb die Tage auch schneller vorbei waren als dieses Mal. Trotzdem war es mit ein bisschen Disziplin auszuhalten. Aber das fordert die Kur ja sowieso: Disziplin und Masochismus. Schlafen konnte ich trotzdem gut und meine Haut hat sich auch über die ganzen Nährstoffe gefreut. Sport habe ich in den Tagen ausfallen lassen, aber auch einfach weil mir die Kraft dazu fehlte. Normalerweise kann ich während der Kur problemlos Sport machen und habe genug Energie – keine Ahnung warum dieses Mal der Wurm drin war. Ich würde die Kur trotzdem jederzeit wieder machen, gerade weil ich so erstaunt darüber war, dass mir fast alle Säfte geschmeckt haben. Bei meinen letzten Kuren hat mir meist die Hälfte nicht geschmeckt!

Solche Detoxkuren eignen sich nich zum langfristigen Abnehmen, da man in so kurzer Zeit hauptsächlich Wasser verliert. Trotzdem beeinflussen sie den Körper positiv. Ich mache solche Kuren immer gerne, wenn ich merke dass meine Haut schlecht und fahl ist und ich meinen Körper mal wieder „grundreinigen“ möchte.  Deshalb kann ich euch nur ans Herz legen ab und zu so eine Kur zu machen – ihr werdet es nicht bereuen und euer Körper dankbar sein.

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Kale and Me.

2 Kommentare

  1. April 17, 2017 / 8:48 am

    Das ist ja witzig! Bin auf deinen Blog gekommen, weil du mir auf Instagram gefolgt bist. Ich hab die Kur vor ca. 2 Wochen auch gemacht. Die Säfte schmecken tatsächlich gut, aber mir fiel es wirklich schwer und ich werde es nicht wiederholen. Vielleicht auch, weil ich weniger geübt bin, als du. Schaue mir nun jedenfalls eher Detox Food demnächst an und bin gespannt, was das bringt.

    View Comment
    • maedchenhaft
      April 19, 2017 / 9:50 pm

      Ja, die Kuren sind wirklich nicht für jeden was. Aber kannst du stolz auf dich sein 🙂

      View Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.