Storytime: Wie ich mit 22 plötzlich zum Kaffeeliebhaber wurde

Während ich den Text schreibe, sitze ich an meinem Küchentisch und neben mir steht eine Tasse Cappuccino. Es ist mittlerweile mein Ritual geworden, mich mittags oder morgens an meinen Tisch zu setzen, den Laptop aufzuklappen, zu arbeiten und dabei eine Tasse Kaffee zu trinken. Ich genieße das.

Noch vor 1 1/2 Jahren war die alte Senseo-Kaffeemaschine in meiner Wohnung mehr Deko oder Platzverschwender (wie man es sehen möchte), als ein täglicher Begleiter. Sie stand eher nutzlos in meiner Küche und lediglich wenn ich Besuch bekam, war sie bereit eingesetzt zu werden. Ich selbst habe sie nie verwendet. Ich hatte sie mir aber auch nicht selbst gekauft, sondern von meinem Vermieter übernommen. Kaffee war für mich unnötig, da ich mehr den Nutzen als das Erlebnis dahinter sah: Koffein macht wach. Und das brauche ich nicht. Wenn ich morgens aufstehe, bin ich hellwach. Ich gehöre zu den Menschen, die vielleicht 5 Minuten nach dem Aufwachen brauchen, um ihr Leben zu sortieren, danach aber bereit für einen neuen tollen Tag sind. Mittagsschlaf? Gibt es nicht. Wachmacher? Brauche ich nicht. Deshalb habe ich auch schlichtweg gedacht, ich würde keinen Kaffee brauchen. Fehlanzeige!

Bis ich dann vor einem Jahr für ein paar Tage bei meiner Freundin in München war. Eine leidenschaftliche Kaffeetrinkerin. Da ich mich gerne von anderen Menschen und deren Lebensweisen begeistern lasse, habe ich den täglichen Kaffee mit ihr am Tisch getrunken – mit ordentlich Zucker war der auch gar nicht mal so übel. Nach und nach hat er mir immer besser geschmeckt und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass dieses Wochenende der Auslöser für meine aufkeimende Kaffeebegeisterung war.

Meine alte Senseo-Maschine habe ich an meine Mutter weitergegeben. Vor einigen Wochen durfte ein neues Schmuckstück bei mir einziehen: Die Senseo Duo Latte Plus. Eine wahre Bereicherung! Da ich meinen Kaffee nicht schwarz trinke, sondern lieber Cappuccino und Latte Macchiato, ist diese Maschine perfekt für mich. Und: Sie zaubert den perfekten Milchschaum. Mit Kaffee verbinde ich nach wie vor weniger den Effekt, dass ich wacher werde, sondern das Erlebnis an sich. Das Entspannen und Leben genießen…jetzt noch mehr dank meiner neuen Senseo Duo Latte Plus – ganz große Liebe! Ein riesiger Vorteil der Maschine sind die super vielen individuellen Einstellungen. Für alle, die gerne Milch in ihrem Kaffee haben, gibt es Cappuccino, Latte Macchiato oder Café Latte – direkt aus der Kanne oder der Milchtüte. Außerdem kann der Kaffee in zwei verschiedenen Stärken gebrüht werden: Klein und stark oder mild und normal. Obwohl die Maschine so professionell ist, lässt sie sich sehr einfach reinigen. Für einen faulen Kaffeetrinker genau das richtige!

Da sich im letzten Jahr sehr viel verändert hat, ich immer mehr Home-Office machen durfte und quasi eine tägliche Routine in mein Leben brachte, fand auch der Kaffee schnell seinen Platz darin. Wenn ich mich in meine Küche setze, Posts schreibe und Mails beantworte, gehört die Tasse Kaffee einfach dazu. Ich liebe es selbstständig zu arbeiten, sich jeden Tag neue Ziele zu setzen und sein eigenes Leben effektiv zu gestalten. Diese Routine und der Kaffee am Tag ist meine Zeit für mich, meine Pause von Uni und dem anderen täglichen Stress. Meine Arbeit ist ein Privileg und ich bin jeden Tag sehr froh darüber, dass ich das so gestalten kann.

Wie sieht das bei euch aus? Seid ihr auch erst so spät zu Kaffeeliebhabern geworden?

*enthält Werbung für Senseo

8 Kommentare

  1. November 2, 2017 / 1:22 pm

    Ich habe Kaffee schon immer geliebt und könnte niemals ohne die eine Tasse Milchkaffee oder Cappuccino den Tag überstehen! Meine Kaffeemaschine von Saeco nimmt zwar sehr viel Platz in meiner kleinen Küche weg, aber für den Kaffee-Genuss soll es so sein!

    Liebe Grüße,
    Esra von https://lovelylines.de/

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  2. November 3, 2017 / 9:48 am

    Same! Meine Liebe für Kaffee ist auch vor vielleicht maximal 2 Jahren aufgekommen. Da war ich 20 Jahre alt. Früher war Kaffee lediglich ein bittteres Getränk für mich, das ich als Teenie nur ganz seltten, und dann mit vieeeeeel Zucker und Sahne, getrunken habe.
    Heute ist es ein wunderbares Ritual. Kaffee bedeutet für mich mit meinen Liebsten zusammen zu kommen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Oder eben Zeit mit mir selbst. Einfach in ein Kaffee setzten und meinen eigenen Gedanken nachhängen.

    Kaffee = Love

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  3. November 4, 2017 / 11:14 am

    Ich bin auch erst seit ca zwei Jahren so richtig Kaffeeliebhaber! Ich liebe dieses Ritual auch – einfach mit einer Tasse an den Laptop setzen und eine schöne Playlist anmachen! Das ist wirklich unheimlich beruhigend <3
    Deine Gläser sind prima – die waren von HEMA , richtig?

    Liebst,
    Alena
    lookslikeperfect.net

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  4. November 8, 2017 / 2:31 pm

    Same here !
    Ich habe Kaffee gehasst und nur in Verbindung mit ganz viel Milch, Zucker und Vanille konnte ich ihn gerade so ertragen. Während meines Praktikums musste ich allerdings immer sehr früh aus dem Haus und da war es ziemlich cool eine richtig gute Kaffee-Maschine im Büro zu haben mit einer riesigen Auswahl an Kaffeesorten.
    Ich glaube allein in der ersten Woche habe ich mich durch die gesamte Auswahl probiert und habe diese Kaffeeliebe später auch in meinen Alltag integriert. Jetzt könnte ich nie wieder ohne und trinke ihn sogar fast nur noch schwarz.

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  5. November 11, 2017 / 5:19 pm

    Ich habe auch die Kaffeeliebe vor kurzem wiedererweckt nach Jahren ohne Kaffee. Und jetzt ist er nicht mehr wegzudenken 😀 brauche auch unbedingt ne Maschine, die Cappuccino usw macht!
    Liebe Grüße,

    Arunika von quarterlife.blog

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  6. Angie
    November 13, 2017 / 8:27 pm

    hehehehehe hab ich doch gern gemacht Babe! <3
    #coffeeislife #coffeeinfluencer #suchtisreal

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