Blogger Tipps: So wirst Du zum Blogger

Auf Instagram bekomme ich in der letzten Zeit immer wieder die gleichen Fragen gestellt: Hast du irgendwelche Tipps, wie man ein (erfolgreicher) Blogger wird? Nachdem ich mich hier schon damit befasst habe, wie man auf Instagram erfolgreicher wird, dachte ich mir jetzt auch einen Post darüber zu schreiben wie Blog-Neulinge ihre ersten Schritte in der großen Bloggerwelt meistern können.

Die richtige Intention dahinter: das A und O

Ich habe meinen Blog schon seit 2009 und immer wenn ich das erzähle, bin ich auch Stolz darauf, schon einen Blog gehabt zu haben, als es noch wie ein Tagebuch war und wir Spiegelselfies posteten, als wäre es das Normalste auf der Welt. Warum ich euch das erzähle? Weil ich der Meinung bin, dass mich das was mich damals zum Bloggen getrieben hat, noch immer das Wichtigste ist, was das Bloggen ausmacht: der Spaß. Damals waren Kooperationen mit Firmen noch sehr selten und du wurdest eher belächelt und schief angeschaut, wenn du von deinem Hobby – dem Blog – erzählt hast. Damals war es für mich einfach nur reiner Spaß und ich habe es damals schon geliebt. Natürlich ist es umso besser, dass man als Blogger mittlerweile geschätzt wird und auch davon leben kann, trotzdem sollte der Gedanke dahinter der Richtige sein und nicht mit dem Bloggen angefangen werden weil „es ja jeder tut“ und man „Sachen umsonst haben will“ – eine Liebe zum Schreiben und ein Auge für gute Fotos solltet ihr also mitbringen, denn wenn ihr das nur tut um dafür Kohle zu bekommen und so viele Goodies abzustauben wie nur möglich, werdet ihr vielleicht gar nicht den Spaß entwickeln, den ich damals zum Beispiel am Bloggen noch hatte – als es keinen Wettbewerb gab und nicht jeder Post mit einem *sponsored by gekennzeichnet war…

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Mach‘ dir Gedanken, Blogger

Nachdem du dich also entschlossen hast einen Blog zu starten, solltest du dich dem zukünftigen Content widmen: Was will ich schreiben? Wofür interessiere ich mich? Was sollen meine Themen sein? Ich persönlich schreibe über ziemlich viel aber wenn mich jemand fragt dann sage ich knapp und einfach „Ich schreibe über den typischen Mädchenkram“ was auch wirklich stimmt: Mode, Beauty, Lifestyle. Macht euch Gedanken über eure Interessen und bloggt darüber. Interessiert ihr euch für Mode? Dann schreibt darüber! Interessiert ihr euch für Autos? Dann schreibt darüber. Versucht euch möglichst auf ein klares Thema und Konzept zu konzentrieren, damit ihr euch eine feste Leserschaft aufbauen könnt und vor allem für Firmen die mit euch kooperieren wollen authentisch bleibt. Was gibt es nervigeres als eine Modebloggerin die plötzlich über Autos bloggt, nur weil Kohle ins Haus flattert? Ja genau…Authentizität ist für mich das A und O eines Bloggers und bin da auch selbst sehr kritisch geworden mittlerweile. Klar, Blogger verdienen ihr Geld mit dem Bloggen, aber ein Blogger, der ohne darauf zu achten was zu seinem Thema passt und nicht, nur wegen des Geldes über alles bloggt was Einnahmen verspricht – No-Go!

Taufe deinen Blog auf den richtigen Namen

Neben deinem Content repräsentiert dich vor allem eines: Dein Name. Der Blogname sollte gut überlegt sein und zum behandelten Themenfeld passen. Mein Name fiel mir irgendwann plötzlich ein und ist seit 2009 unverändert. Wählt einen Namen mit dem ihr am Besten für die Ewigkeit glücklich werdet, ein Namenswechsel ist zwar immer möglich aber ihr müsst bedenken, dass eure Leserschaft euch unter diesem Namen kennt. Ihr solltet auch auf allen Socialmedia-Kanälen (wenn möglich) diesen Namen wählen, damit Firmen euch schneller zuordnen können und eure Leser den Überblick behalten. Auch im Namen könnt ihr euer Thema bereits verwenden, das ist vor allem auch aus SEO Sicht ratsam. Lasst euch genug Zeit den perfekten Namen zu finden und überstürzt nichts.

Das waren meine Anfangstipps – solltet ihr noch Lust auf weitere Tipps haben, werde ich gerne einen zweiten Teil schreiben. Ich hoffe jedenfalls, dass das am Anfang schon mal hilfreich war.

 

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9 Kommentare

  1. Juli 22, 2016 / 9:36 pm

    Danke für deine Tipps. Bei mir ist’s vor allem der Spaß an der Sache. Ich blogge, weil ich gerne schreibe. Mein Blog ist erst seit Anfang Juni online und ich bin noch ein totales Grünschnäbelchen. Irgendwie hat es mich viel Mut gekostet überhaupt anzufangen. Jetzt freue ich mich ziemlich darüber, obwohl ich noch nicht viele Follower oder Leser/Innen habe. Liebe Grüße! Eva von http://www.missevaloves.com

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  2. Juli 25, 2016 / 8:04 pm

    Hi Jana, ich seh das genauso wie du, die richtige Intention ist das A&O! Ich habe vor kurzem erst angefangen zu bloggen und zwar deswegen weil ich wahnsinnig gerne schreibe! Zudem macht es mir Spaß, mit der Fotografie herum zu experimentieren 🙂 Richtig interessant, das alles.
    Ich denke, deine Tipps fassen die 3 Grundbausteine sehr gut zusammen. Super geschrieben!
    Liebe Grüße,
    Tina von http://www.freckledrebell.de

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    • maedchenhaft
      Juli 30, 2016 / 2:56 pm

      So schade, dass viele Blogger das halt nicht so sehen 🙁

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  3. Juli 29, 2016 / 2:39 pm

    Hallo Jana,
    zum allerersten Mal bin ich hier in deiner Blogger-Welt und es schaut auf den ersten Blick sehr gut aus. Ich muss noch bei Zeiten etwas mehr stöbern, denn ich bereits zahlreiche Blogger-Themen, für die ich mein Interesse bekunde, ausfindig machen konnte 😉

    Ja, so sehe ich es nach 10 Jahren als Blogger, dass ein Blogger idealerweise sich solchen Themen widmen sollte, wo er etwas Ahnung von hat und die ihm auf immer und ewig Spass machen. Auch kann es passieren, dass nach den anfänglichen einigen Blog-Kategorien mit der Zeit neue Sparten hinzukommen. Das schadet auch nicht, denn es mag sein, dass ein Blogger dann ein paar neue Themenbereiche für sich entdeckt hat.

    Da sehe ich es genau so, nichts nützt es, wenn jemand Interesse für Autos hat und dafür lebt, aber auf einmal über das Essen bloggt. Das würde die Stammleserschaft etwas verwirren. Ich blogge zu CMS und dem Blogging an sich und ich liebe diese Themen. In diese beiden Themenbereichen möchte ich mich stets weiterentwickeln und langsam wachsen.

    Bloss nicht wegen dem lieben Geld bloggen, denn das macht einen nicht glücklich. So gesichtet kannst du bis ins hohe Rentenalter eine bloggende Person bleiben. Damit der Spass aber nicht auf der Strecke bleibt, sollten es die Themen sein, die einigermassen gut zu beposten wären.

    Ich würde jedem Neuling dazu raten, nichts zu überstürzen und authentisch zu bleiben, nicht wegen dem Geld zu bloggen. Wenn ich eine Gastartikelanfrage bekomme, dann schaue ich es mir etwas genauer an. Manchmal sind es so viele lobende Worte, dass ich diese Mail glatt löschen muss 🙂 Ja, nicht alles ist Gold, was glänzt.

    Im Übrigen ist heute mein Feedback-Freitag und ich spendiere dir eine dauerhafte Verlinkung, DoFollow versteht sich, aus meinem ersten Hauptblog Internetblogger.de. Das wird in dem Kommentierrunde-Blogpost heute in einigen Stunden erscheinen. So vernetzen wir uns etwas, was immer wichtig ist.

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  4. Oktober 30, 2016 / 11:38 am

    Ich habe dich durch Instagram entdeckt und finde deinen Blog wunderschön! Ich habe gerade mit Youtube angefangen, bin aber nicht wirklich überzeugt, dass mir das Spaß macht. Ich denke ich bin doch eher die jenige, die lieber ab und zu vielleicht auf dem Blog ein Video hochlädt!
    Deine Tipps sind toll:)
    Hab einen schönen Tag!
    P.s. Ich komme auch aus Köln ! 🙂
    Würde mich freuen, wenn du bei mir vorbei schaust und mir deine Meinung da lässt !

    http://www.immerwiederanders.blogspot.com

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